Praxis Dr. Schott

Zeitgemäße und Traditionelle Chinesische Medizin

Ärztin Monika Hornbach

in der Praxis für ganzheitliche Medizin, Allgemeinmedizin und Allergologie Dr. med. Beate-Charlotte Schott

Marbachweg 260a
60320 Frankfurt am Main

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Chinesische Medizin Frankfurt: Ärztin Monika Hornbach

Akupunktur lindert die Beschwerden, senkt den Gebrauch von Antihistaminika und verbessert die Lebensqualität bei Patienten mit saisonaler allergischer Rhinitis, dem so genannten Heuschnupfen.

Zu diesem Schluss kommt die am 19. Februar 2013 in der hochrangigen medizinischen Fachzeitschrift „Annals of Internal Medicine“ publizierte Studie ACUSAR (Acupuncture in Seasonal Allergic Rhinitis), die vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Prof. Dr. Benno Brinkhaus) geleitet bzw. koordiniert und in enger Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Dermatologie der Charité (Leiter Prof. Dr. T. Zuberbier) und der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der TU München (Leiter Prof. Dr. Dr. J. Ring) durchgeführt wurde.

Quelle: DägfA ( Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur)

Behandlung von Allergien, Asthma und Hauterkrankungen

Informationen und Fallbeispiele

Da allergische Erkrankungen in den letzten Jahren deutlich zunehmen, ist die Behandlung von Allergien unterschiedlichster Art und Ausprägung eine große Herausforderung für die tägliche Praxis.
Denn obwohl die allergologische Forschung in den vergangenen Jahren Fortschritte erzielen konnte, bleiben die Erfolge in der Therapie der westlichen Schulmedizin häufig hinter den Erwartungen zurück.
Neben der Homöopathie besteht daher eine große Nachfrage nach der Chinesischen Medizin, mit deren Methoden sich gerade bei Allergien, Asthma und Hauterkrankungen oftmals Linderung von Beschwerden und Erfolge bei der Heilung erzielen lassen.

Zur Behandlung mit zeitgemäßer und traditioneller chinesischer Medizin:

Bei allergischen Erkrankungen, wie Asthma, Pollenallergien oder Hauterkrankungen wird nach einer ausführlichen Anamnese (Befragung) sowie der Zungen- und Pulsdiagnose ein individueller Therapieplan erstellt. Der Unterschied zur westlichen Medizin besteht vor allem darin, dass nicht danach gesucht wird "worauf" der Patient allergisch reagiert (Pollen, Milben, Nahrungsmittel) sondern "warum" er allergisch reagiert. Es wird also in erster Linie nach der tatsächlichen der Allergie zugrunde liegenden Ursache gesucht, um diese anschließend zu beheben.

Zum Beispiel kann eine Heteropathie Ursache für allergische Reaktionen sein. Heteropathie bedeutet, es liegt eine Schrägläufigkeit vor. Dies ist der Fall, wenn beispielsweise ein Infekt nicht richtig ausgeheilt wurde und er so weiterhin den Körper irritiert. Eine Pollenallergie kann dann eine Folge dieser Irritation sein. Die Pollen sind zwar Auslöser der allergischen Reaktionen, die eigentiche Ursache ist jedoch der nicht ausgeheilte Infekt in der Vergangenheit. Mit Hilfe von Chinesischen Arzneimitteln und Akupunktur wird nun im Rahmen einer Therapie in der Chinesischen Medizin der Körper nun zum ursprünglichen Infekt zurück geführt, um diesen anschließend auszuleiten und die damit verbundenen Beschwerden zu lindern. Hierbei ist eine gute, vertrauensvoll Zusammenarbeit Patient und Arzt bzw. Therapeut zwingend erforderlich. Denn die Therapie nach der Chinesischen Medizin verläuft stets dynamisch, da Veränderungen und Wirkungen durch die chinesischen Arzneimittel das jeweils weitere Vorgehen bestimmen.

Fallbeispiele Behandlung Allergie, Asthma, Hauterkrankung mit Chinesischer Medizin und Akupunktur

Fall 1: Hauterkrankung

Eine 54-jährige Patientin kommt mit einem Hautausschlag (Ekzem), der im Juli 2011 zunächst im Gesicht begann und im Oktober auch den Rücken, die Schultern, Oberarme und dann auch den Fußspann und Unterschenkel befallen hatte. Am Bauch hat sie viele kleine rote Punkte. Die Haut juckt, ist rot und das Aufkratzen der juckenden Stellen entlastet die Haut. Außerdem leidet sie seit 3 Wochen an Reizhusten und hat an Gewicht zugenommen. Diese Beschwerden belasten sie sehr. Sie hat wenig Energie und fühlt sich in ihrer Lebensqualität sehr eingeschränkt.

Therapie und Verlauf:

Sie kommt nun einmal pro Woche zur Akupunktur und erhält chinesische Kräuter:
Nach einer Woche berichtet sie, dass sie sich fitter fühlt und mehr Kraft hat, der Fußrücken ist abgeschwollen, der Schleim im Hals kommt besser hoch.

Nach 2 Wochen sind die Punkte am Bauch weg, die Haut im Gesicht ist deutlich besser und sie fühlt sich nicht so leicht gestresst, der Husten ist weg.

Nach 2 Monaten: Sie hat deutlich mehr Elan, schafft endlich die Sachen zu erledigen, die sie schon sehr lange erledigen wollte, z.B. Entrümpeln der Wohnung. Freunde sagen, sie hätte schon lange nicht mehr so gut ausgesehen, die Haut bessert sich kontinuierlich weiter.

Auch bei Hauterkrankungen gilt: Eine Krankheit bei verschiedenen Menschen hat verschiedene Ursachen und wird individuell behandelt. Das bedeutet, dass ich zur Erstellung eines Therapieplanes den Patienten zu aktuellen und auch früheren Erkrankungen genau befrage. Das Befragen nach alten Infekten ist wichtig, um möglichst genau zu erkennen, wie dieser Mensch auf unterschiedliche Reize reagiert, und um dann mit Hilfe der Zungen- und Pulsdiagnose die individuelle Diagnose und anschließend die „maßgeschneiderte“ Rezeptur zusammenstellen.

Bei Hauterkrankungen gehe ich davon aus, dass die eigentliche Ursache im Inneren des Körpers liegt und die Haut als Notventil dient.

Ziel der Behandlung ist es:

  1. dem irritierten Körper wieder beizubringen, wie er mit Infekten oder Schlacken umgehen kann, damit er sie Haut nicht mehr als Notventil benutzen muss, oder
  2. eine Bluthitze, eine Kälte oder Trübes so zu behandeln, dass der Patient wieder mehr in seine Mitte kommt.

Fall 2: Pollinosis, Asthma, Ausschlag

Eine 37-jährige Patientin, leidet seit dem 12.Lebensjahr an Pollinosis und seit dem 14. Lebensjahr an Asthma. Seit 2 Jahren hat sie zudem phasenweise einem Hautausschlag im Bereich von Hals und Dekolleté und die Augenlider schwellen an.

Sie kommt daraufhin im Herbst wöchentlich zur Akupunktur und nimmt individuell für sie zusammengestellte Chinesische Kräuter als Dekokt (Aufkochung der Kräuter).
Nach einer Woche reagiert sie zunächst nachts mit Hitzewallungen.

Nach 2 Wochen: Die Hitzewallungen sind bei weiterer Einnahme wieder verschwunden und die Haut wird besser. Ihre Lippen sind jedoch noch sehr trocken und nach Alkoholkonsum verschlechtert sich der Zustand der Haut. Dann bekommt sie eine Desensibilisierungs-Behandlung bei ihrem Hautarzt und reagiert darauf mit Gesichtsschwellung und starkem Ekzem (Ausschlag) am Hals. Sie bekommt auch etwas schlechter Luft.

Als Reaktion auf diese Entwicklung stellen wir im Rahmen der Therapie nach Chinesischer Medizin die Zusammensetzung des Dekokts um:

2 Tage später ist die Schwellung im Gesicht weg und die Patientin fühlt sich besser.

Nach 2 Monaten: Die Hautirritationen sind weitgehend verschwunden. Die Patientin kann sogar wieder Wollpullis tragen. 1/2 Glas Wein verträgt sie jetzt auch bei Absetzen des Dekoktes. Im März/ April 2012 hat sie noch keine Allergiebeschwerden und kein Asthma, wie sonst üblich in dieser Jahreszeit.

Fall 3: Pollenallergie

Ein Patient (52 Jahre) leidet im Frühjahr an Pollenallergie. Nase und Augen jucken und er hat Fließschnupfen. Er erhält hierauf hin 2 mal Akupunktur und ist bis zum nächsten Jahr beschwerdefrei.

 

Eingestellt am 3. Mai 2013

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